Fragebogen: Demokratie

1. Bedeutet Demokratie für Sie, eine Stimme zu besitzen?
2. Glauben Sie, dass Ihre Stimme in der Politik genügend Beachtung findet?
3. Sind Sie zufrieden mit der derzeitigen politischen Situation? Warum? / Warum nicht?
4. Gehen Sie wählen? Wenn nicht, warum nicht?
5. Können Sie sich vorstellen, sich politisch zu engagieren. Warum? / Warum nicht?
6. Glauben Sie an die ewige Wiederkehr des Gleichen, also daß sich in der Politik nichts ändert?

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Die Demokratie, die wir hinterlassen

Nach 9 Jahren Besatzung kehrte Ende Dezember 2011 der letzte US Soldat aus dem Irak zurück. Pünktlich zum christlichen Weihnachtsfest. Anlaß für einen Blick auf das “befreite” Land heute.

Was die Amerikaner betrifft, sind diese der Überzeugung, einen “demokratischen Prozeß” etabliert zu haben. Der bestand vornehmlich darin ein Heer von knapp einer Million irakischer Soldaten zum Schutz der – sagen wir “politischen Stabilität” – auszubilden. Das ist mit Abstand das größte Vermächtnis der Amerikaner.

Es war sozusagen die moralische Pflicht der USA, den aufflammenden Bürgerkrieg einzudämmen. Lästig, doch notwendig, um den zweiten, mit Massenvernichtungswaffen begründeten Verteidigungskrieg, welcher sich später als Angriffskrieg eines Despoten der Bush-Familie herausstellte über die Jahre unter den Teppich zu kehren.

Und nun? Obama löst eines seiner Wahlversprechen ein – denn viel Zeit bleibt ihm bis zu den Neuwahlen nicht mehr. Mit dem Zustand des Irak hat das nichts zu tun. Desolat ist eines der vielen Adjektive, die man benutzen kann, um die verheerende Situation des Landes zu beschreiben, das einst seine Finger nach Kuweits Ölquellen ausgestreckt und sie sich verbrannt hat am amerikanischen Imperialismus.

Hier ein kleiner Zusammenschnitt (mein erstes Videoschnitt-Experiment):

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Je fetter die Leute werden, umso schlechter geht es der Welt.

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2011 – der rote Faden :)

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Die große Zersteuung – Teil 2

Mit Händen und Füßen hätte ich mich gewehrt, wenn mich jemand hätte zwingen wollen, zu Wulff (derzeit noch Bundespräsident) Stellung zu nehmen. Es hat mich niemand gezwungen und meine Ignoranz genügte.

Nun will ich’s aber wissen. Facebook schäumt ja über von “Wulffs” – und das sind Kommentare auf der zweiten Ebene. Also dachte ich mal – um mich von den Erdbeben hier in Christchurch abzulenken – ich schaue, was der Wulff nun eigentlich verbrochen hat. Vor allem der Publizist (von der ARD unumsichtig “Moral-Experte” betitelt) Rainer Ehrlinger hat mich vollends verwirrt.

Erlinger sieht “…das Vertrauen beschädigt. Um es wieder herzustellen, bedürfe es der ganzen Wahrheit…” Kluger Mann. Aber heißt das nach dem Satz vom ausgeschlossenen Dritten, daß der Rest von uns doof ist? Schade, daß es keine Berufausbildung zum Moral-Experten gibt (oder gab als ich noch suchte). Dann könnte ich heute ein Blog mit zig-tausend Zugriffen mein eigen nennen, weil ich mir den Titel “Experte” verdient hätte. Konservative Gedankengänge mit einer Prise metaphyischem Schnickschnacks würde ich zum besten geben – und man würde an meinen Lippen hängen. Sogar die ARD. Schade.

Ich wollte doch über Wulff herziehen. Jetzt, wo das so Mode ist. Nagut, aber ich versuche es zunächst mal mit der induktiven Methode – also was wird ihm vorgeworfen – und was ist passiert?

Im Grunde ist das alles recht langweilig; die Vorwürfe sind recht generell – Wulff hat das Vertrauen der Bürger mißbraucht, weil … er einen Privatkredit genommen hat. Wo ist das Verwerfliche? Ach ja, es waren die Konditionen – um die 2% Zinsen. Das ist schon was. Er wurde als “gehobener Privatkunde” behandelt, meint die BW-Bank. Meinetwegen. Es ist doch bekannt, daß die Menschen mit höherer Kreditwürdigkeit durch niedrige Zinsen belohnt werden, wobei die Logik meint, der Kreditgeber hat ein geringeres Risiko. Wenn ich aber (logisch) weiterdenke, frage ich mich, wo das Risiko bei einem Geringverdiener liegt, wenn die Bank sich einen vollstreckbaren Titel gegen den Schuldner besorgen kann, welcher 30 Jahre gültig bleibt… Irrsinnigerweise schmälern 9 bis 17% Zinsen bei Geringverdienern deren Bonität noch mehr, was im Umkehrschluß bedeuten müßte, daß eine Bank noch mehr Zinsen vom kleinen Mann nehmen müßte …

Das ist zu kompliziert. Ich bin verwirrt. Wulff ist ein Schwein, soweit ich den Medien glauben kann. Und ich hätte als Jurist eigentlich begutachten sollen, worin der Zusammenhang zwischen Amt und Kredit besteht. Da war ich zu faul. Warum sollte ich auch bemühter sein als ARD, der Spiegel, die Welt… und wie sie alle heißen?

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Illusionen

Wie kann mann frei sein, wenn man die Wahrheit nicht kennt? Ihr seid Gefangene Eurer Illusionen.

P.S.: Du wirst nie reich, schön und unabhängig.

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Merkel.

Diese Frau steht im Fokus. Und man mag sich fragen, ob sie das selbst so angenehm findet. Wer ins Licht der Öffentlichkeit rückt, ist eine Zielscheibe für Ehr’ und Frust zugleich. Die Amerikaner machen seit einiger Zeit für die Krise verantwortlich – zumindest hört man aus Washington immer öfter, dass die Krux der Zukunft lediglich Europa trage. Und da sind nur zwei Köpfe in den Medien zu sehen: Sarkozy und Merkel.

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Gefahr aus der Migranten-Parzelle

Andere Sitten und andere Bräuche sind immer mit der Besorgnis verbunden, dass man sein anders Gegenüber falsch versteht oder vice versa. Wenn beispielsweise Herr Hlulu aus Tansania, seines Zeichens Ex-Richter, nun in seinem gepachteten Kleingarten in Norderstedt versucht, ein oder mehrere Affenbrotbäume zu pflanzen, kann es den Zaunnachbarn schon mulmig werden.

So geschehen ebenda, wo der Verein der Kleingärtner beschlossen hatte, eine Migrantenquote auf die Pachtverträge im Kleingarten einzuführen. Beschlossen wurde, die Quote bei 12,6% – welche dem gesamtdeutschen Ausländeranteil entspricht – festzusetzen. Weiterlesen

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